Teil eines Werkes 
3. Theil (1849)
Entstehung
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außerordentlich, Herr Conſtabel, und wenn Sie Zeit haben, können wir ein wenig plaudern!““

„O, Bas, nun haſt Du gewiß Alles vergrößert!“

„Kein Härchen, Herr Capitain! Und ſie war ſo ſchön und ſo mild, daß ich, da wir auf jeden Fall an Bord Alles klar gemacht hatten, nicht im Stande geweſen wäre, nein zu ſagen, und wenn ſie mir auch das Aergſte befohlen hätte; und ſo lief denn die eine Geſchichte nach der andern vom Stapel. Sie hatte Thränen in den Augen, als ich von Mutter Kitty erzählte; aber ſie weinte ſo, daß ihr die Thränen wie klare Perlen an den Wangen hinunter liefen, als ich beſchrieb, was Sie für mich thaten, als wir mit Iduna Schiffbruch gelitten hatten und in der Hütte des alten Surr wohnten.“

„Zum Teufel! Du ſagteſt doch wohl nicht, daß ich Holz ſägte?“

„Ja, juſtament das, und wie das letzte Hemde für den Kameraden ſprang— Alles lockte ſie aus mir heraus.“

„Ich bin überzeugt, daß ein ſolches Vertrauen ihr ſehr beſchwerlich war.“

„Das glaube ich kaum, denn ſie bedankte ſich ſo

ſchön und bat mich, ich möchte ihr um Alles in der

Welt die Freude machen, und das Wenige, das ſie in der Börſe hätte, dem alten Surre⸗Matts zu Tabaksgeld geben, von einem Freunde, ſagte ſie, der ſeine ſchöne Handlung zu ſchätzen wüßte, daß er, der ſelbſt weiter nichts gehabt hätte, als ein Stübchen und ein Bett, Beides an Fremdlinge abgetreten hätte.“

Der Capitain mußte ſich abwenden; ſein Herz klopfte gewaltſam bei dem Gedanken an den Dienſt, welchen Bas ihm geleiſtet hatte. Da er Roſa's warme Gefühle und ihren lebhaften Charakter kannte, ſo war er jetzt ziemlich ſicher, daß er nicht allzu früh aus ihrem Ge⸗ dächtniſſe verſchwinden würde.

„Die Börſe,“ ſagte er nach einer langen Pauſe— „haſt Du ſie?“..

„Ja, hier iſt ſie!“ Bas tauchte in die Taſche hinab

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