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„Meinſt Du das, mein Sohn? Nein, nein: Jeppe war kein Narr— reiſe ich, ſo geſchieht es in Deiner Geſellſchaft.... Nun aber höre zu: haſt Du wohl nicht zufällig außer den Ruinen etwas anderes Schönes auf Gottland geſehen?“
ſd ja: die Küſtenbildung iſt ebenfalls äußerſt in⸗ ereſſant.“
„Habe auch davon gehört; ſie ſoll bisweilen die For⸗ mation von Frauengeſtalten annehmen— haſt Du das auch geſehen?“
„Nein,“ antwortete Albin herzlich lachend,„ich habe keine Frauen von Kalkſtein geſehen; doch ſchöne leben⸗ dige Frauensperſonen gibt es dort!“
„Gut, mein Sohn!— Verſpürteſt Du denn nicht, daß irgend eine unter ihnen paſſen könnte, daß man ſie zur Königin in unſerem Junggeſellenreiche erhöbe?“
„Sollte kaum glauben, Vater! Zwar habe ich den Bruch zweier Verlöbniſſe überlebt, doch fürchte ich, daß keine der beiden Schönheiten ſich für mein Anerbieten beſtimmen würde, wenn ich mich nämlich dazu entſchlöſſe!“ Und um nun den Alten ganz auf eine falſche Spur zu leiten, erzählte Albin die Geſchichte bei Lilja's Höͤhle und was darauf folgte.
„Bewahre der Himmel uns Beide vor dieſen Da⸗ men! Steife, ſtolze und ernſte Frauenzimmer kann ich nicht leiden— eben ſo gut kann ich meine ſchönen Bild⸗
ſäulen betrachten. Leichtſinnige ſind noch ſchlimmer... könnten Seitenſprünge machen wenn Du nicht zu Hauſe wäreſt— Gott ſei da mir als Gärtner und Wächter gnädig! Haſt Du Dich in Eine von dieſen vergafft, ſo erhältſt Du meine Erlaubniß nie wieder, Deinen Fuß auf Gottland zu ſetzen!“
„Nein, Vater, ich kam mit heiler Haut aus der Schlinge— verteufelt hübſche Mädchen aber waren ſie dennoch, wirkliche Göttinnen!— Doch ſage nun einmal zum Spaß, wie willſt Du Deine künftige Schwieger⸗ tochter haben— erſtlich: wie alt?“
„Je jünger, deſto beſter... laͤßt ſich da am beſten


