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macht. Es iſt ein Vergnügen zu ſehen, mit welcher
äußerſten Sorgfältigkeit die ſämmtlichen Taue in zier⸗ liche Ringe gelegt und wie, vortrefflich alle loſen, alle Frachtgüter eingeſtaut ſind, ohne Unordnung zu ver⸗ urſachen.
Ein Handelsfahrzeug mit ſeinem knappen Raum und ſeiner unendlichen Ladung erſcheint in Vergleich mit einem Kriegsſchiffe als ein Laſtthier— es iſt alſo, wenn man die Reſſourcen in Anſchlag bringt, immer löblich, wenn man eine ſolche kleine Welt auch äußerlich in guter Disciplin antrifft.
Wenn wir nun damit anfangen, die Schanze zu
beſuchen— es iſt gegen das Ende der Tagwache, alſo
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nach unſerer Zeitrechnung zwiſchen ſechs und ſieben Uhr des Morgens— ſo begegnet uns der feierliche Anblick von zwei Waſſerpütſen, aus denen ein Theil der Ma⸗ troſen in aufgekrämpten Hemdärmeln mit den Händen die Quantität auflöſen, welche ſie nöthig haben, um das wettergebräunte Geſicht rein zu ſpülen, nachdem der Raſirproceß vor dem in einen Spalt des Fockmaſtes ein⸗ eſteckten Stück Spiegelglas zuvor glücklich beendigt iſt. Auf das Spülen kommt nach geſetzlicher Ordnung das Abtrocknen, und wir ſehen gar nicht unrichtig, wenn es uns ſo vorkommt; als würde eine Ecke des daneben liegenden reinen Hemdes hiezu angewendet, denn mit
Ausnahme des Capitains, des Steuermannes und noch
einer dritten Perſon, nämlich des Conſtabels, iſt keiner von den Jungen des alten Jungen in ſo hohem Grade ein Stutzer, daß er ſich mit einem ſolchen Luxusartikel wie ein Handtuch vertraut gemacht hat.
Diejenigen von den Matroſen, welche bei der erſten Abtheilung nicht mit ſein konnten, warten geduldig, bis die Reihe an ſie kommt. Kein einziger hat es für noth⸗ wendig erachtet, ſich mit dem Ueberfluſſe eines voll⸗ ſtändigen Raſir⸗Apparats zu verſehen— wozu diente ſonſt wohl die Brüderſchaft? Der Eine hat ein Paar Meſſer, der Zweite ein Stück Seife, der Dritte einen
Der Jungferthurm. II. 2


