Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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11

Göttlich!

Du biſt ein.. ja, Victor, Du biſt... ein nein, ich will es dennoch nicht ſagen!

O ja, habe doch die Gnade! auch der ruhigſte Himmel hat ja bisweilen Wolken, die ſich entladen müſſen, damit der Himmel wieder eben ſo ſchön werde habe die Gnade, Herr Lieutenant, und genixe Dich nicht! Donnere, regne, blitze und ſtürme.. wir ind ja heute Abend nur auf romantiſche Abenteuer at gangen!

O, welch ein Leichtſinn der wird uns Alle ſtürzen!

O, welch eine vernünftige Vernunft die wird uns Alle ſtürzen!?

So? Du erkennſt alſo, daß ich vernünftig bin?

Ohne Zweifel das aber hält Dich gar nicht ab, dich ſo unvernünftig wie möglich zu betragen!

In welchem Falle denn?

In dem Falle zum Beiſpiel, daß Du Dich nicht vor drei Jahren verheiratheteſt ja, vor zwei, vor einem Jahre!

Menſch, was willſt Du ſagen?

Nichts als: wer eine gute Sache aufſchiebt, der mag ſich die Folgen ſelbſt beimeſſen!

Und welche Folgen ſiehſt Du vorher?

. Ich zeigte ſie Dir eben in dem Bilde der verwickel⸗ ten Paſſage dort oben!

Nein, Victor, es ſoll Dir nicht gelingen, mein Blut in Gährung zu bringen: Du biſt ein Wahnſinni⸗ ger, und es verlohnt ſich der Mühe nicht, auf Dich zu hören ein Mädchen wie Thekla Mörk kann nicht betrügen!

Das glaube auch ich!

Nun, aus welcher Abſicht ſollte ich denn in den Abgrund hinabſtürzen? 3 Thekla Mörk hat eine Schweſter...

... Welche Deine Braut iſt... ... Und Deine Geliebte! Karl! wagſt Du zu