Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Laje⸗ r die t ſo, ganz .. 6

unen erſte zwei erſte dritte

auen

leich

toir⸗

nden daß aber ank! mir und

ahen Col⸗

de! dern

venn dieſer rſetzt ich

das derrn einer

Dummheit ſich von dem begangenen groben Verbrechen zu befreien hofft!

Herr Colling warf auf ſeinen werthen Herrn Prin⸗ cipal einen erwiedernden Blick, welchen dieſer auf fol⸗ gende Weiſe zu deuten gezwungen war: Alles, nur keinen falſchen Eid! und darauf hieß es:Ich glaube wirklich, daß Sie bisweilen einige unüberlegte Worte über den fraglichen Gegenſtand geſagt haben, vermuthe jedoch, daß Sie in Ihrem Hauſe keinen Verräther haben werden, der ſich ſelbſt mit einer ſolchen Anzeige beſchmutzen will.

Ja, das könnte ſich doch vielleicht ereignen, ent⸗ gegnete Albin,denn die Selbſtvertheidigung iſt überall erlaubt. Inzwiſchen beruht natürlicher Weiſe Alles auf Herrn N.. ſelbſt!

Geht; ich ſehe, hier iſt ein Complott, das ich ſchon zu entdecken wiſſen werde! ließ ſich Herr N.. in wich⸗ tigem Tone vernehmen; und fertigte hierauf mit einer ausdrucksvollen Geberde Kläger und Zeugen ab.

Verdammt pfiffig eingefädelt! flüſterte Herr Col⸗ ling in Albin's Ohr, als ſie mit einander die Treppe hinabſtiegen.Jetzt haben Sie das Spiel in Ihrer Hand doch ein ander Mal nehmen Sie ein Beiſpiel an mir: ich blieb klüglich ſo lange wo ich war, bis ich einige Stunden durch Schlaf meine Glieder geſtärkt und meine Gedanken klar gemacht hatte. Und merken Sie: hätte ich in einem ſolchen Zuſtand meinen eigenen Bruder auf der Straße angetroffen, ſo hätte ich ihn lieber dem Schutze des himmliſchen Vaters überlaſſen, als mit mir hieher genommen!...

Gleich nach dem Mittage, als Albin oben ſaß und über die Lage der Dinge nachdachte, trat der Patron ſelbſt herein und begann in ſehr hohem Tone:

Gerührt durch Ihre Reue und Ihre Jugend, die einzigen Fürſprecher hören Sie: die einzigen welche für Sie reden können, habe ich beſchloſſen, Ihnen