ſelbſt immer tiefer und tiefer hinab, ich rede irre, und muß doch, wenigſtens in dieſem Augenblicke, ruhig und kalt ſein, um nicht Alles zu verlieren!“
r half dem unordentlichen An uge nach, und wie verheert ſeine inneren Gefühle auch ſein mochten, ſo war es ihm doch gelungen, einen Anſtrich von Ruhe
auf ſein Geſicht zu legen, als er zu dem beleidigten Herrn eintrat.
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Herr N.. ſtand mitten im Zimmer, und ſein durch das geſchwollene, in Grün und Gelb ſchillernde Auge, durch die von unſäglichem Haß und Erbitterung ver⸗ zerrten Geſichtszüge entſtelltes Aeußere war ſo ſchrecklich, daß Albin unwillkürlich einen Schritt rückwärts that.
„Nein, haben Sie die Güte, näher zu treten, mein Herr!“ ſagte der Patron mit einem widrigen Hohnlachen; „damit Sie mich erkennen, wenn wir uns morgen vor Gericht treffen; denn ich habe Sie rufen laſſen, um Ihnen in eigener Perſon die beſtimmte Nachricht mitzutheilen, daß ich die Abſicht habe, Ihr Verbrechen anzugeben.“
„Dieſes Verbrechen iſt wirklich ſo groß, daß ich kaum glaube, es werde mir etwas nutzen, Ihr Mitleiden mit meiner Jugend und meiner gänzlichen Ungewohntheit mit dem Weine und ſeinen Folgen anzurufen. Doch kann ich nicht anders, Ihr Entſchluß mag nun ausfallen, wie er will; ich muß auf das Demüthigſte dieſes Ver⸗ brechen eingeſtehen und Sie eben ſo demüthig um Ver⸗ zeihung bitten!“
„Wie— Verzeihung? Nun, das wäre bei meiner Ehre recht luſtig, wenn ich verzeihen ſollte, daß mein Buchhalter ſich an mir vergreift und mich gleich einem Ladenjungen zur Thür hinauswirft!... Nein, Herr, ſchläfern Sie ſich nicht ein mit ſolchen wahnſinnigen Hoffnungen, denn da kann ich Ihnen ſchwören, daß Sie mich ſchlecht beurtheilen!“.
„Ich habe auch an keine Barmherzigkeit geglaubt,“ entgegnete Albin,„doch dieſer mein Glaube konnte mich


