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bei Gott dem Vater im Himmel und bei der Mutter, die dort ſchon eingegangen iſt, daß Ihr mich nie, nein nie wieder auf einem böͤſen Wege finden ſollet! Peitſcht mich, tretet mich mit Füßen, thut mit mir, was Ihr wollt; macht nur mein Verbrechen nicht bekannt und laßt es keinen Menſchen merken— denn da...“„Ach ſo! Du falſche Canaille, Du Rabe, Du droheſt Deinem Vater noch obendrein!“ brüllte der Alte gleich einem wilden Thiere.„Aber haſt Du geſpielt und haſt Du mein Geld geſtohlen, um Dir zu helfen, ſo magſt Du nun auch ſelbſt ſehen, wie Du durchkommſt! Du magſt die geſetzliche Strafe leiden, denn ich hege keinen Ver⸗ brecher in meinem Hauſe— einen Dieb erkenne ich nicht für meinen Sohn!““
„Es war wirklich Schade um den Herrn Arne— man muß Mark in den Beinen haben, um bei ſolchen Worten das Stehen zu behalten?“
„„Vater, Vater! Ihr werft mich alſo in zeitliche und ewige Verdammniß?““ Er umfaßte die Kniee des Alten und bat ſo, daß es Stock und Stein hätte bewegen können; doch der alte Holgerſen wurde nur noch erboster; er verlor nun ſein Bewußtſein und ſeinen Verſtand und ſchrie wie ein Verrückter von Wache, von Magiſtrat und von Bürgermeiſter, ſo daß die Leute auf der Straße ſtehen blieben. Da riß der junge Arne eine von den geladenen Piſtolen des Alten, die immer über dem Bette hingen, von der Wand herunter, und ſagte ſo eiskalt, wie er von dem Augenblicke an zu reden pflegt;„Vater, nehmt Eure Worte zurück: ſagt, daß Ihr Euch geirrt habt— oder Ihr mußt es vor Gott und meiner Mutter verantworten, daß Ihr mich zum Selbſtmörder gemacht habt, und Jedermann wird mit den Fingern auf Euch zeigen, daß Ihr Euer eignes Fleiſch und Blut geopfert habt!. Jetzt möget Ihr wählen!...““„Galgen⸗ vogel!“ ſtotterte der Alte und wurde vor Wuth blaß wie eine Leiche im Geſicht,„ich...“ er ſtotterte, denn der Schrecken raubte ihm die Stimme,„ich will ſchweigen...
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gib mir die Piſtole!“


