und mit ausgezeichneter Sorgfalt ausgerüſtet war, ſo daß man dieſelbe für einen recht angenehmen Aufent⸗ haltsort angeſehen haben würde, wenn ſie nicht ſo wie jede Ecke und jeder Winkel des Fahrzeugs von dem widrigen Geruche der Fiſchlebern verpeſtet geweſen wäre, woraus in einem dazu eingerichteten Keſſel in der Kabuſe Thran geſotten wurde.
Es war, wie es ſich ſogleich zeigte, keineswegs die Abſicht des Capitains Holgerſen, hier Ruhe zu ſuchen. Er nahm ein Fernrohr, zog daſſelbe aus dem Futterale und ſtieg dann wieder hinauf auf das Verdeck, woſelbſt er, an die Kappe gelehnt, mit dem Fernrohre vor dem Auge den Horizont mit der äußerſten Sorgfalt muſterte.
Er ſchien mit der angeſtellten Muſterung zufrieden, aber dennoch des gewonnenen Reſultates nicht ganz gewiß zu ſein; denn er trat zu dem alten Matroſen mit den Worten:
„Höre Jenſen! ich will Deine Arbeit verrichten; nimm Du das Fernrohr, ſteige hinauf und ſieh genau nach, ob Du rund umher zwiſchen Himmel und Waſſer einen Segler erblicken kannſt, und ſage es mir, wenn Du etwas ſiehſt!“
„Gut, Capitain! Iſt einer da, ſo ſehe ich ihn mit bloßen Augen, und wäre er auch nicht größer als der Backtrog meiner ſeligen Mutter; aber ich kann ja doch der Sicherheit wegen den Gucker mitnehmen.“
Ein Blick von bedeutungsvoller und kühner Ver⸗ traulichkeit ſchoß aus den Augen des Untergebenen und wurde von dem Vorgeſetzten aufgefangen; darauf begeg⸗ nete ſich gleichſam zufaͤllig ihr zweiter Blick bei dem Schooner, der noch immer unbeweglich an ſeinem Orte lag. 4
Mit der Gelenkigkeit eines Knaben kletterte Jenſen die ſchmale Wante hinauf und muſterte dann erſt mit den Augen und darauf mit dem Fernrohr den ganzen Geſichtskreis.
Kein Anzeichen von einem Segel, als nur das
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kleine Ding dort!“ ſagte er, indem er wieder herunterſtieg.


