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allein der theuern Freundin nach der Kirche von S—arid, wo ſie beigeſetzt wurde.
Feierlich und prachtvoll war das Begräbniß. Im Zuge ging der Rittmeiſter, in tiefen Trauerkleidern; doch iſt es zu glauben, daß die Trauer ſeiner leichtſinnigen Seele ſich auf die äußeren Zeichen einſchränkte, und daß manche Herzen mit heftigeren Schlägen klopften, als das ſeine, als die erſten Schaufeln Erde dumpf bönend auf die Silberplatten der Bahre niederfielen, und der herrliche Pſalm, Nro. 492. 8. Vers angeſtimmt wurde.
Dabei fielen die tiefen, himmliſchen Toͤne der Orgel ein, und erfüllten jedes Gemüth mit ſtillen, heiligen Ahnungen. Aus mancher Bruſt zitterten die Worte:„Friede ſei mit ihr!“
Der Doctor Klein legte nach einigen Jahren, von ſeinem Schwager beredet, ſeine Praris nieder, und zog mit den ſeinen nach Brunkenäs. Er wurde dahin von Herrn Billing und ſeiner Schwiegermutter begleitet.
Der Erſtere hat ſein Geſchäft ſeinen jungen Comp⸗ toiriſten überlaſſen, die es nun unter ſeiner Firma fort⸗ führen. Frau von Horſt kann noch heute nicht aufhören, die ſo unglücklich abgebrochenen Feſtlichkeiten zu ihrer Toch⸗ ter Geburtstag zu beklagen; aber geehrt und geliedt, wie ſie von Allen iſt, dankt ſie täglich Gott für Mariens fort⸗ dauerndes Glück.
Oft ſind die Familien bei einander, wo dann die Alten ihr Kartenſpiel machen, und die Jungen in einem freundlichen Kreiſe ſitzen, und über die durchgemachten Leiden und die gegenwärtigen und zukünftigen Freuden ſich unterhalten. Der Rittmeiſter, der nach ſeiner eigenen Ausſage nie aufhört, ſeine Frau zu betrauern, lebt unver⸗ heirathet, und bringt jedes Jahr einige Monate bei ſeinen Verwandten und Freunden im Kbyſchen Kirchſpiele zu, theils um die vortige gute Jagd zu benützen und ſeine Tochter zu ſehen, theils um auch, wie das Gerücht will, aus ſeines Schwagers Kaſſe N lahrung für ſeine eigene zu


