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„Das war ein glücklicher Gedanke! Morgen auf dem Heindwen von der Schlittenparthie! Ah, das geht herrhich Nichts kann beſſer paſſ ſen! Morgen alſo bin ich, ſo Gott will, auf dieſe Weiſe ein verlobter Mann, und um Johan⸗ nis reiſe ich mit meiner ſchönen Braut nach Brankenäs, um den väterlichen Segen zu empfangen. Ich erinnere mich, als ich vergangenen Sommer zu Hauſe war, wie mich mein Vater mehrere Male mit Julie St—hal aufzog. Er ſprach auch dabei, glaube ich, ſich für mich bei dem Bergherrn“ zu verwenden. Nun, Gott ſei Dank! mit der nächſten Poſt will ich ihm zu wiſſen thun, daß ich ihm in dieſem Falle für ſeine väͤterlichen Bemühungen danke. Aber jetzt dürfte es Zeit ſein, zur Ruhe zu gehen, damit ich nicht morgen ausſehe, wie wenn ich die Nacht hindurch geſchwärmt hätte.“
Schuell war der Doctor in das Reich der Träume entflohen. Sie ſchienen jedoch nicht von derſelben Natur zu ſein, wie die, mit denen er eingeſchlummert war; denn als er erſt weit im Morgen erwachte, war ſein erſtes Wort:„Hu, ſchauerlich!“ Aber nachdem er eine Zeitlang vor ſich hingeſtiert hatte, rief er, gleichſam um auf einmal die unangenehme Erinnerung an das Traumbild der Nacht
zu zerſtören, aus:„Pah! ich bin kein Narr, kein altes
Weib, das an Träume glaubt!“ Er ſtand auf, trank ſei⸗ nen Kaffee, kleidete ſich mit beſonderer Pünktlichkeit an, und machte ſeine gewöhnliche Vormittagsrunde, worauf er in Geſellſchaft einiger luſtigen Brüder in dem beſten Wirthshauſe der Stadt zu Mittag aß, und dort mit Glä⸗ ferklang und heiterer Rede ſeine Erinnerung und ſeine Hoffnungen von dem vorigen bis auf den kommenden Abend wieder neu belebte.
Um drei Uhr Nachmittags war der Markt der Stadt W... ein Sammelplatz für die junge und elegante Welt
derſelben. Die Schlitten verſammelten ſich bunt, mit
* Eigenthümer eines Bergwerks.


