Teil eines Werkes 
4.-letzter Theil (1844)
Entstehung
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den. rme der hen An⸗ eine Be⸗

aus

folgender Stelle ſeines erſten Briefs an Mathilden hervor:

——— Niemals, theuerſte, holde Mathilde, hätte ich den Muth gehabt, Dir alles dieſes mündlich zu ſa⸗ gen; aber getrennt von Dir, iſt es der ſüßeſte Genuß meines Herzens, Dir zu wiederholen, daß meiner Seele das Leben ſehlt ohne Dich. O Mathilde, als ich Dich ſah, da brauchte ich Dich nur zu ſehen— und ſchreck⸗ lich, ſchrecklich bitter würde meine Täuſchung ſeyn, wenn Du nicht auch etwas für mich fühlteſt. Nein! Deine Augen können nicht lügen! Allein jetzt, nachdem ich dem Grafen meine Wünſche, meine kühnen Hoffnungen für die Zukunft entdeckt habe, nachdem er mich mit Güte angehört hat— jetzt glühe ich vor Sehnſucht, von Dir zu hören, daß ich mich nicht betrogen habe. Sey nicht boͤſe darüber, theure Mathilde, daß ich zuerſt mit Dei⸗ nem Oheim geſprochen; aber ohne dieſen hätte ich ja. nicht den Muth gehabt, meiner Hoffnung Worte zu lei⸗ hen. Wundere Dich auch nicht darüber, daß ich vor meiner Abreiſe keine Sylbe gegen Dich geäußert habe — es war mir unmöglich: ich war in der That zu blöde, zu bange. Aber jetzt— geliebte Mathilde— mit wel⸗ cher Sehnſucht harre ich darauf— ein paar liebende Worte von Deiner Hand, und ich werde nicht ruhen noch raſten, bis ich die unabhängige Stellung gewonnen habe, welche ich Dir anzubieten wagen darf.

Dein Theodor.“

Mathildens Antwort, ſchüchtern und zärtlich, ließ den glücklichen Liebhaber alles Glück hoffen, was er ſich nur immer zu träumen wußte.

Wettergiuſt ſegelte jetzt mit gutem Wind. Indeſſen muß man ihm die Gerechtigkeit widerfahren laſſen, daß ſein Uebermuth vielmehr abnahm, als ſich ſteigerte: er wurde in der That, was man ſagen kann, nüchtern und