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er aber von der Zeit an, wo ihm der Sekretär den er⸗ wähnten reellen Dienſt gethan, für dieſen eine Art Freundſchaft gefaßt hatte, ſo gab er zu, daß er früher in einer gewiſſen Bekanntſchaft mit dem Normaniſchen Hauſe geſtanden habe.
„Und beſonders zu der Tochter?“ flüſterte ihm Ro⸗ ſell in's Ohr.“ O Du Schelm! meinſt Du denn, ich kenne nicht das Sprichwort:„Stille Waſſer gründen tief!“ Glaubſt Du denn, ich hatte nicht hundertmal Liſa's weißen Schleier im Hopfengarten flattern ſehen. Wenn ich wollte, könnte ich mich leicht bei der Baronin Lind⸗ heldt vorſtellen laſſen, und dann dem jungen hübſchen Fräulein Mathilde einige kleine pikante Abentheuer er⸗ zählen, in welchem ihr vortrefflicher Lehrer, trotz ſeiner ſcheinheiligen Zurückhaltung und liebenswürdigen Schüch⸗ ternheit die Hauptrolle geſpielt hat.“
„Ich zweifle nicht, daß Du zu Allem fähig biſt, was Dir einmal Tolles in den Kopf kommt;“ erwiederte der Notar erblaſſend, und ſeine Stimme verrieth, daß
Roſell nicht leicht etwas Unangenehmeres auf das Tapet bringen konnte.
„Ja, ja, das wäre eine gerechte Rache dafür,“ verſetzte der Sekretär„daß Du an jenem Sonntage bei Winters die Frau Norman, die ehrliche Seele, vergebens mit ihrem grauen Paraſol haſt winken laſſen. Kommt Dir's jetzt, he? Du ſaßeſt damals ſo unbeweglich und ſteif wie eine Gypsſigur— und hatteſt nicht die ge⸗ ringſte Connaiſſance mit dem Volk. Ja, ja, der Hoch⸗ muthsteufel hat Dir einen ſchönen Streich geſpielt— ich weiß wohl, wie Dir die erboste Troödlerin am andern Tage den Text geleſen hat.“
„Ich will mein damaliges Benehmen gerade nicht rechtfertigen,“ entgegnete Wetterquiſt;„allein ich ſehe nicht ein, was Dich eigentlich die Sache angeht! Du weißt, daß ich bei der Baronin Lindfeldt gut ſtehe und....“ 3
„Bei Fräulein Mathilde auch!“— fiel Roſell ein;
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