„Ulla Winblad, laß uns ſingen, Luſtig in dem Sonnenſchein, Munter hüpfen, munter ſpringen, Wenn auch reißt das Röͤcklein dein. Schnell das Nadelbüchs'chen auf, Heft' das Röckchen wieder'nauf Herzchen, thu' die Augen auf!— Heſſingen!— die Wonne mein!“
„Ach, was für eine göttliche Stimme!“ flüſterte die Hofmeiſterin ihrer entzückten Schweſter in das Ohr.„Ich verſichere Dir, keine Gräſin habe ich noch ſo ſingen hö⸗ ren; und Du weißt doch, daß ich in manchem vornehmen Hauſe wohl Gelegenheit hatte, Vieles zu hören.“
„Ja, ja, Du haſt auch schüschemang,“ nickte Frau Norman beifällig;—„aber laß uns keinen Ton ver⸗ lieren! Wenn Muſik gemacht wird, muß man ſtill ſeyn. Hör' nur wie hell und klar!— wahrlich, eine merk⸗ würdige Stimme— hör' nur!“
„Lieber Schatz! ich lieb' nur Dich— Wer kann uns belauſchen?
Setz' Dich nieder neben mich
Laß uns Küſſe tauſchen!
„Nimm Deine Flöte, Will, und accompagnire,“ ſagte Muhme Neta zu ihrem lieben Soͤhnchen, welcher aufmerkſam lauſchte und mit dem Sonnenſchirm alles andere beſchattete, nur Liſa's hübſches Geſichtchen nicht, ſo ſehr war er in ſüße Gedanken verloren.
„Da wird es auch der Mühe werth ſein!“ rief Frau Norman aus und ihre Wangen färbten ſich merk⸗ lich vor billigem Verdruß.„Will kann ihr nicht ac⸗ compagniren— ihr, die ſo weit iſt, wie vielleicht kaum eine von Herrn Bergs beſten Schülerinnen! Außerdem ſind aber auch, nehmen Sie mir nicht übel, beſter Herr Vetter Laßman, die alten Lieder von dem Bellman— wenn ich es nur ſagen ſoll— ſo plump, daß ein ehr⸗
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