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„Das iſt ein geſegnetes Wort zu hören, denn hat der Menſch dieſe Gottesgabe in einer Sache, ſo kann es nicht fehlen daß er ſie auch in einer andern hat.“
Moß fuhr zuſammen.
„Hört,“ ſagte er haſtig,„laßt uns von Allem ſprechen was
Ihr wollt, aber nur nicht von Familienſachen. Supponire, es iſt am beſten wenn man dieſe für ſich ſelbſt behält.“ „Das war kein braves Wort, und Sie haben nicht alle Tage Ihres Lebens ſo gedacht— nein, nicht alle Tage; und wenn es einmal anging ſich in dieſe Angelegenheiten zu miſchen, ſo wird es wohl heute auch angehen.“
Moß ſah mehr ärgerlich als geſchlagen aus.
„Was ſind das für alte Geſchichten die Ihr ans Licht ziehen wollt? Ich bin Vater und handle wie ich es am beſten finde. Kein Menſch auf Erden hat ſich darein zu miſchen.“
„Meinen Sie das wirklich?“ fragte der Lootſenvater in einem ruhigen, aber entſchiedenen Tone.„Aber ich ſollte denken, dies ſei ein Irrthum, und obſchon derjenige der hier ſitzt und ſich die Dreiſtigkeit herausnimmt dies zu ſagen Niemand anders als der Lootſe von der Uhuklippe iſt, ſo will er doch in ſeinem
und in eines Andern Namen Sie daran erinnern daß Sie dem Herrn ein doppeltes Dankopfer ſchulden für gerettete Ehre und
für ein gerettetes Gewiſſen— denn, wie Sie ſich ſelbſt vor meinen Ohren beklagten, Sie ſind grauſam geweſen in Ihrem Zorn, und das würden Sie gewiß ſchmerzlich gefühlt haben wenn ſie jetzt unter der Erde ruhte.“ „Man verzeiht alten bewährten Freunden und Chrenmän⸗ iel,“ antwortete Moß mit mehr Herzlichkeit,„und Ihr zört, was ich von demjenigen fordere dem ſie ihre Liebe
4„Aber gerade von dieſer Forderung müſſen Sie abſtehen, Herr Patron. Es will dem Herrn nicht gefallen daß man in einer ſolchen Sache Zwang anwende, ſondern der Menſch muß


