Teil eines Werkes 
Sammlung 4 : 5 (1826) Die Versuchung
Entstehung
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dem Auftritte mit der Großmutter, unausſteh⸗ lich vorgekommen; ſeine dreiſten Luͤgen mach⸗ ten ihn mir dort furchtbar. Hier hatte er mir nicht eben gefallen; denn daran, daß er mit dem wonnigen Maͤdchen meines Her⸗ zens auf Du und Du ſtand, daß er es alle Augenblicke in die Arme nahm und kuͤßte, konnte ich, mit dem gelbfuͤchtigſten Brodneid in der Bruſt, juſt keinen ſonderlichen Gefallen finden; aber es erbaute mich doch, daß er an ihrer Seite die Zirkel ſeiner Hofwelt vergaß; daß er ſie, wie ich aus Joſephinens Aeußerun⸗ gen abnahm, gegen jede Unbill kraͤftig ſchuͤtzte und mit dem Ueberfluß ſeines Vermoͤgens ihr tauſend Annehmlichkeiten zu verſchaffen ſuchte; daß er fuͤr die Ausbildung ihres Geiſtes und ihrer Kenntniſſe ſorgte, und ſelbſt Betſtunden mit ihr hielt. Sein Benehmen gegen die Großmutter war und blieb unredlich; er betrog und belog ſie. Hatten ihre Pantoffeln, die ich, ſtatt der gehofften Sandalen, im Vorzimmer fand, ihre wattirte Gascogner Kapuze und ihr hochmuͤthiges Faltenantlitz auch nicht viel An⸗ ziehendes; ſie war doch immer ſeine Großmut⸗ ter, der er, nach meinen doͤrflichen Begriffen