nur durch die Eroͤrterung begreife, die mir Jo⸗ ſephine eben mitgetheilt habe.
Der Graf eroͤffnete nun Joſephinen die Scene des heutigen Morgens mit einer Laune, die mich uͤber mich ſelbſt lachen machte; Jo⸗ ſephine ſtimmte bei und konnte der Verlegen⸗ heiten kein Ende finden, die ihm und ihr zu Haus und Hof gekommen waͤren, wenn der Graf ſich nicht mit ungeheuerer Dreiſtigkeit herausgelogen haͤtte.
Verkennen Sie mich nicht, ſagte er jetzt zu mir gewendet, ernſter und mit kindlicher Achtung: daß ich, meiner Großmutter gegen⸗ uͤber, die Wahrheit umging; aber ich konnte nicht anders; ihre Ruhe, meine Liebe, Joſe⸗ phinens Gluͤck ſtanden auf dem Spiel. Mei⸗ ne Großmutter iſt eine herrliche Frau, nur— halten Sie das dem Zeitalter, in dem ſie ge⸗ boren ward, und den Vorurtheilen ihrer Er⸗ ziehung zu gut— nur in einem Punkte ſind wir verſchiedener Meinung. Wuͤßte ſie, daß ich Joſephinen gut waͤre, ſie graͤmte ſich zu Tode; ich koͤnnte mit den verrufenſten Frauen und Maͤdchen unſeres Standes in den zwei⸗ deutigſten Verhaͤltniſſen ſtehen, ſie wuͤrde das
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