Teil eines Werkes 
Sammlung 4 : 5 (1826) Die Versuchung
Entstehung
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Graf mich hier, ſo Guſtchen hatte mir ja alles geweiſſagt, ſo ſchlug er mir die Beine entzwei.

Es wird dem Herrn Grafen vielleicht un⸗ lieb ſeyn, mich hier zu finden, ſagte ich, leiſe erbebend, und ſah mich nach einem Ausweg um.

Warum das? entgegnete die Reine mit ruhigem Laͤcheln: er kennt Sie ja ſchon; ich erzaͤhlte ihm die Geſchichte Ihres Ungluͤcks mit dem Roſenſtocke, und er uͤbernahm es damals, Sie fuͤr Ihre Einbuße

19. Die Hornſtunde.

Der Graf riß in dieſem Augenblicke die Thuͤre auf, und hatte einen froͤhlichen guten Morgen auf der Zunge, als er mich gewahrte.

Er prallte mit einem luſtigen: was der Teufel! drei Schritte zuruͤck. Joſephine ſtellte mich ihm meinen Namen wußte ſie ſelbſt noch nicht als den jungen Mann vor, dem ſie den Roſenſtock uͤberfahren habe, und ich machte, das fuͤhlte ich, ein Schaafgeſicht. Du ihm den Roſenſtock? ſagte er lachend