Teil eines Werkes 
Sammlung 4 : 4 (1826) Wilhelms Tage der Kindheit und Munter ist die Hauptsache
Entstehung
Einzelbild herunterladen

·ĩ 22 X8⏑£8&

125

Nun, begann erſtere theilnehmend, haben Sie die Prinzeſſin geſprochen?

Aber noch konnte ich kein Wort hervorbrin⸗ gen; ich druͤckte den, in der Qual meines Herzens, zerkneteten Filz meines Hutes an die beklommene Bruſt und ſeufzte unoillkuͤhrlich ſo angſtvoll, daß, außer der huͤbſchen Tochter der Bettmeiſterin, alle drei laut auflachten.

Was wollten Sie denn aber eigentlich bei der Prinzeſſin? fragte der Hofgaͤrtner, mit Wohlwollen und Antheil. Ihr Mandurchen ſtimmen, antwortete ich immer noch in der allerhoͤchſten Verbluͤffung und alle lachten wiee der, ſelbſt die junge Tochter der Bettmeiſterin laͤchelte jetzt, aber mit niedergeſchlagenen Augen und halb weggewandtem Geſichte. Sie haben gut lachen, entgegnete ich aͤrgerlich, Sie ſitzen in der Wolle, haben, was Ihr Herz wuͤnſcht und wiſſen nicht, wie einem armen Jungen zu Muthe iſt, der weder Vater noch Mutter hat, um den ſich kein Menſch in der ganzen Welt bekuͤmmert, und der

Laß das gut ſeyn, ſiel mir der Kammer⸗ diener in das Wort, wir lachten nicht uͤber dich, armen Jangen, ſondern uͤber die ver⸗