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Erwarten Sie hier den Kammerdiener Sr. Excellenz, ſagte der Bediente mit halb ge⸗ daͤmpfter Stimme, als wir in ein reich verziertes Kabinet eintraten, und ließ mich allein.
21. Das Donnerwetter.
Nach einer kleinen Weile trat der Kammer⸗ diener des Hofmarſchalls herein, ein kurzer dik⸗ ker Mann, freundlichen Geſichts, und das herz⸗ lichſte Wohlwollen auf den Lippen. Wir plau⸗ derten vieles. Mit ſolch einem Mann iſt man ſchon offener, vertraulicher; ich mußte ihm er⸗ zaͤhlen, wie ich Sr. Excellenz und die Prinzeſ⸗ ſin habe in Blaurode kennen gelernt, und wie ich mir von da an vorgenommen, um eine Anſtellung bei Hofe nachzuſuchen.
Der Kammerdiener lachte mitunter mich freundlich an und meinte, es werde ſich wohl finden; er oͤffnete darauf die an das Kabinet ſtoßende Thuͤre, und hieß mir zu Sr. Excel⸗ lenz zu gehen.
Ich machte, als ich den Hofmarſchall er⸗
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