Teil eines Werkes 
Sammlung 4 : 4 (1826) Wilhelms Tage der Kindheit und Munter ist die Hauptsache
Entstehung
Einzelbild herunterladen

104

die Damen befremdet und ſahen, ſich verwun⸗ dernd, mir in die Augen.

Ich betheuerte mit einer Art Eigenduͤn⸗ kels, daß beide im Hauſe meines Vetters des Forſtſchreibers abgetreten, und bei uns zu Mit⸗ tage geſpeiſ't haͤtten.

Die Damen ſtaunten mich an, und die juͤngere fragte, wie die Prinzeſſin ausgeſehen?

Da hatte ſie mich bei der ſchwachen Seite erfaßt, ich ſtroͤmte in Lobeserhebungen uͤber, beſchrieb ſie vom Kopf bis zum Fuß, und malte ſie mit einem ſo lebendigen Entzuͤcken, daß beide gleichzeitig den Wunſch aͤußerten: die Prinzeſſin kennen zu lernen.

Ich wuͤnſchte es ihnen ſelbſt, verſicherte ihnen im Voraus, daß ſie ihnen gewiß gefal⸗ len werde, und erzaͤhlte ihnen denn wir waren im Laufe des Geſpraͤchs, was unter Scherzen und Lachen gefuͤhrt worden war, recht vertraulich mit einander geworden, daß ich durch die Prinzeſſin mein Gluͤck zu machen hoffe, und bat, da ſie den Hofmarſchall kann⸗ ten, um ihre Fuͤrſprache bei dieſem.