merjunker und die geheime Waſchfrau, ſind unterdeſſen anderweit verſorgt oder geſtorben, ſo daß wir dort keine Verbindung mehr haben, und dann die Livree, nein Vetter, und ſelbſt, wenn es eine fuͤrſtliche iſt, bleibt immer das Aushaͤngeſchild, daß in ſo einem betreßten Rocke ein ſklaviſcher Knecht ſteckt, ein privi⸗ legirter Faullenzer. Als Futtermarſchall habe ich ſonſt den ganzen Stall unter mir gehabt, ich kenne die Sorte! Ich habe die Kerle, um ſie nur in Ordnung zu halten, zuſammen ge⸗ wackelt, daß ſie oft Sonne, Mond und Ster⸗ ne nicht erkennen konnten. Und die Hofluft — So lange das Volk einen braucht, ſo lange iſt man gut genug, ihr Narre zu ſeyn. Sonſt, als ich unter dieſem Pack lebte, war ich ſo dumm, wie die Hofſchranzen alle ſind. Jetzt aber, hier in meinem patriarchiſchen Blaurode, fern von jenem erbaͤrmlichen Schein⸗ glanze, habe ich den Werth des freien Man⸗ nes kennen gelernt. Ich bin ein Philoſoph geworden. Du hier, in unſerer freien Natur geboren— Nein Vetter, du biſt wohl eines Beſſern werth; du ſchreibſt eine huͤbſche Hand, ich denke, dich bei irgend einem tuͤchtigen Ad⸗
Teil eines Werkes
Sammlung 4 : 4 (1826) Wilhelms Tage der Kindheit und Munter ist die Hauptsache
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