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ſerm Kirchhofe unter den Huͤgeln, welche die ſchoͤnen in dieſem ſtillen Garten Gottes wa⸗ ren, weil ich ſie mit Roſen und Lilien, mit wilden Nelken und Aſtern bepflanzt hatte und ihrer mit aller Sorgfalt wartete. Ich aber hatte keine Luſt zum Schneider⸗Schulmeiſter⸗ leben, doch wußte ich kein anderes.
Mir ward der dichte, noch laubloſe Wald zu enge, wenn ich daran dachte, wie ich kuͤnf⸗ tig hier in dem Doͤrfchen hinter mir, mein ganzes Leben hindurch naͤhen und ſchulmeiſtern ſollte, und ich eilte, daß ich auf den Damm kam, der zwiſchen unabſehbaren Wieſen, auf den ſpitzen Kirchthurm von Blaurode zu fuͤhrt.
Noch ſtanden die Wieſen faſt ganz unter Waſſer; nur auf einzelnen hoͤhern Punkten prangte friſches Gruͤn, und an den Waͤnden des Dammes ſummten die Bienen um die bunten Lieblinge des Fruͤhlings.
Das Bild meines Lebens lag vor mir,
ohne daß ich es wußte. Aber die freie Aus⸗
ſicht auf die reine, weite Spiegelflaͤhhe des Waſſers, die kleinen gruͤnen Inſeln, die tau⸗ ſend Blumen am Dammrande; der hohe feſte Weg, den die Kunſt dem Wanderer bereitet
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