Teil eines Werkes 
Sammlung 4 : 4 (1826) Wilhelms Tage der Kindheit und Munter ist die Hauptsache
Entstehung
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Meinethalben laſſen Sie ſich mit Ihrem Wilhelm ſo viel Zeit, als Sie wollen, aber etwas wird er hier einbuͤßen, das ihm nur die Stadt gewaͤhren kann: die Ausbildung ſeines muſikaliſchen Talents.

Meinen Sie denn, Tante, ich ſei gar nicht muſikaliſch? An den Kuͤſten von Baha⸗ ma, Neu⸗Kaledonien und Kongo habe ich Con⸗ zerte gehoͤrt, von denen Sie ſich mit allen Capellmeiſtern Ihrer Reſidenz nichts traͤumen laſſen. Wenn das große Weltmeer ſeine Grund⸗ ſaͤtze uͤber die Regeln des Generalbaſſes vorträͤgt, ich verſichre Sie, da lernt der roheſte Matroſe das fromme Lied zu den Wolken componiren. Das Toſen des furchtbaren Oceans, das Heu⸗ len des Sturms, der die brandenden Wogen aus ihrer Grundtiefe hinauf zu den Hoͤhen des Himmels ſchleudert, das Rauſchen der weiß⸗ ſchaͤumenden Brandung am ſchroffen Korallen⸗ riff meinen Sie, das ſei keine Muſik? Glauben Sie denn, daß alle Capellen, alle Heerpauken und alle Inſtrumente in der Welt eine einzige ſolche allmaͤchtige Seeſymphonie aus⸗ fuͤhren koͤnnen? Das Saͤuſeln in den Zedern von Libanon, das Fluͤſtern des Rohrs