Ich blutarmer Menſch— und Kunigunde
ht mit hunderttauſend baaren, blanken Thalern! n Schoͤn war ſie nicht, vielleicht nicht einmal te huͤbſch; aber die bleichen Wangen hatten ſich 1⸗ ſchon recht niedlich geroͤthet, als ſie neben mir ge ſaß; das Haar, wenn man es recht genau be⸗ ie trachtete, fiel in das Bronzene, und ſelbſt wenn h man uͤberſtreng ſeyn und es roth nennen wollte, ie ſo iſt es eine allbekannte Sache, daß die erſten, 1⸗ die beruͤhmteſten Schoͤnheiten der Welt rothes Haar gehabt haben. Den Zaͤhnen gab ein wak⸗ g kerer Dentiſt ihren Perlenſchmelz bald wieder; il die blauen Augenringelchen getraute ich mir ganz ⸗ allein zu kuriren, und die paar Sommerſproſſen,
— man weiß ja, daß der milchige Saft aus dem Stengel friſch gepfluͤckter Feigenblaͤtter das beßte Mittel dagegen iſt.— Nun und blieb am Ende
8 aller Enden denn doch noch dieß und jenes zu n wuͤnſchen uͤbrig, ſo deckten die hunderttauſend n Thaͤlerchen manch Schattenfleckchen zu. Mit h einer viel geringeren Mitgift habe ich weit ſchmuck⸗ 3 loſere Maͤdchen, als Gundel Knipps, in den r Hafen der Ehe einſegeln geſehen, weil die zaͤrt⸗ 3 lichen Braͤutigame große Geiſter waren, die allen
koͤrperlichen Reiz und dergleichen ſonſtige Vorzuͤge


