15.
Ich habe das Glas hingeſetzt, hob Kuni⸗
gunde an, es iſt in Gedanken geſchehn; da es in aber nun einmal da ſteht, ſo ſchenken Sie es auch ein, lieber Vater. Der Vater that, wie ſie gebot, und ich ſcharrte, in der hoͤchſten Verlegenheit, an wen ich meinen Dank richten ſollte, ohne aufſehn zu koͤn⸗ d nen verbindlichſt mit beiden Fuͤßen unter dem Tiſche. m Auch das zweite Glas, zufolge des dem Herrn Stremler ausgeſetzten Deputats, ſchenkte re mir der Vater ein, und Kunigunde, welche, wie G ſie verſicherte, Kopfſchmerzen hatte, und daum n heute nicht viel Wein trinken wollte, ſchenkte mir., T das ihr zugekommene dritte, ſelbſt ein. b. Ich verſicherte, mit dem Blicke auf die ſehe ſe weiße kleine, aber auch wieder mit einigen Som⸗ p merſproſſen bedeckte Hand meiner Hebe, daß es ſe mir zu viel werden duͤrfte; da ſie aber, mit dem d Schmeichellaute ihrer Stimme, die freundliche d Ueberzeugung aͤußerte, daß ich ihr gewiß kein et Koͤrbchen geben, ſondern ihren Wein auf ihre Geſundheit trinken wuͤrde, ſo goß ich den rothen 2 Opferwein, in die, vor unbeſchreiblicher Verwir⸗§


