6 ſie freundlich an: da hat mir meine Schweſter aus Kaͤferlingen geſchrieben,— ſie gab mir den Brief— ich ſoll dem Schwager einen geſchickten Juriſten beſorgen. Lieber Gott, ich habe dazu keine Zeit und kein Geſchick, und meine beiden Herren Studenten, die bei mir wohnen, und die ich wohl darum haͤtte befragen koͤnnen, haben geſtern ſchon ihre Ferienreiſe angetreten. Ich wohne Ihnen gegenuͤber, in dem gelben Hauſe von drei Fenſtern; Sie werden darauf nicht Ob⸗ acht gehabt haben, aber ich ſehe Sie immer bis tief in die Nacht hinein ſitzen und ſtudiren, und Ihre Frau Wirthin, die gute Madame Birkhaus iſt meine Gevatterinn, die kann Sie immer nicht genug ruͤhmen, da habe ich Vertrauen zu Ihnen gefaßt und mir das Herz genommen, Sie um die Gefaͤlligkeit anzuſprechen; und wiſſen Sie je⸗ mand, der fuͤr das Haus paßt, ſo thun Sie mir die Liebe, und—
Sie ließ ſich mit redſeliger Marktgeſpraͤchig⸗ keit noch eines Breiteren aus; aber ich las den Brief ihrer Schweſter, und hoͤrte auf den Buden⸗ papagai nicht.
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