Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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Trin⸗ r Mei⸗ drecken⸗ gehabt; Gewalt riethen, den hoͤren, ewahr⸗ d, und zu wer⸗ Nicolas , und l ſagte etwas Hand, en ein en be⸗

immte veilige habt daß te

erriſch,

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hob er nach einer Weile an naͤrriſch, wie es doch in der Welt zugeht wie wir heute Nachmittag im Walde neben einander herſchlen⸗ derten da dachte ich dran! Trafen wir uns damals, ſo brannte ich dem Kerl auf den Kopf, und es kraͤhte kein Hahn darnach! und jetzt, ſeit⸗ dem die großen Herren ein bischen Pergament genommen, und darauf geſchrieben haben, daß Friede iſt, ſoll es Unrecht ſeyn, was damals Recht, was eine Großthat war. Komiſche Welt! dumme Welt. Biſt Du denn noch nicht fertig mit Deinem Ausziehen? Ihr Weiber troͤ⸗ delt doch gewaltig.

Klotilde aber eilte, daß ſie ſich niederlege, denn es ward ihr unheimlich zu Sinne. Was Rauhenfeld von dem auf den Kopf brennen ſagte, hatte ihr die Roſenglut der geheimen Freude, die ihr im Wangengruͤbchen den ganzen Abend laͤ⸗ chelte, im Nu gebleicht. Nauhenfeld hatte dazu mit den Zaͤhnen geknirſcht, als thue es ihm noch leid, Nicolas damals nicht begegnet zu ſeyn.

Hoͤre, ſagte er leiſe, und trat traulich naͤher, und es klang, als frage tief aus ſeinem Innern heraus, die ſchwache Stimme des Ge⸗ wiſſens: hoͤre, wenn Du etwas ſindeſt, und 16