236
ſeine Briefe Klotilden nicht erreicht haͤtten, ſie ſeine Ankunft nicht vielleicht durch einen Zufall im Voraus wiſſen zu laſſen, ſondern ſie, wenn ſie ihn, was er vermuthen muͤſſe, unter den Tod⸗ ten glaube, als Lebender zu uͤberraſchen. Frei⸗ lich, hob er naſſen Auges an, und legte die Linke auf die ſchmerzerfuͤllte Bruſt: freilich hoffte ich Dich anders zu finden, meine himmliſche Klo⸗ tilde! Tauſendmal habe ich Dich mir gemalt, aber Du biſt ſchoͤner geworden, als alle Bilder, die mir meine Phantaſie ſchufen. Ich hatte große, ſuͤße Plaͤne! ſie ſind dahin! Meine liebe Mutter! Der Friede ſollte ihr den Sohn und die lang verheißene Tochter zufuͤhren.— Klo⸗ tilde, meine einzige, meine ewig einzige Klotilde! Gott hat das anders gewollt! Ich kehre allein heim! Meine ſchoͤnen Traͤume! die einzige Freude meiner Einſamkeit in den Steppen des Nor⸗ dens!— ſie ſollten in dem bluͤhenden Paradieſe der Heimath ſich verwirklichen, und nun werde ich dort ungluͤcklicher ſeyn, als in den Eiswuͤſten Siberiens! Deine Thraͤnen, Klotilde, ſagen mir, daß Du mich nicht ganz vergeſſen hatteſt. Gieb mir den Troſt mit auf meinen liebeleeren
Lebe geder
dem und getre daß ſie e Zeit ſeit bitte jetzt iſt u ich l
Ein Alln Trer meir meſſ an Dein Wer ich des


