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fer, dieſe Verbindung zu Stande zu bringen, kannte ſie nicht; ſie hielt das fuͤr gluͤhende Liebe, was nichts als nothgedrungene Spekulation war.
Muͤlenau hatte naͤmlich ſeinem Jugend⸗ freunde und Vetter unter vier Augen vertraut, daß Klotilde auch nicht ganz blos ſey; ihr Va⸗ ter habe ihr bedeutende Schuldforderungen hin⸗ terlaſſen, die, ſo viel er wiſſe, nur darum nicht
eingezogen wuͤrden, weil die Schuldner Maͤnner
von Einfluß in der Reſidenz waͤren, welche die, ohnehin mit Lauigkeit gemachten Verſuche des einfaͤltigen bedeutungloſen Fluͤmer, bisher immer vereitelten. Kaͤme aber einer, der das Ding beim rechten Ende anzufangen, und ihm den gehoͤrigen Nachdruck zu geben verſtaͤnde, ſo ſey es gar keinem Zweifel unterworfen, daß, wo nicht die ganze Summe, die uͤber 20,000 Gulden betragen ſolle, doch durch Vergleich oder auf andere Weiſe, wenigſtens die Haͤlfte noch heraus zu bekommen waͤre.
Die Nachricht ſchlug ein. Rauhenfeld hatte durch ſein bisheriges wuͤſtes, wildes Leben ſein weniges Vermoͤgen vergeudet, und erlag faſt der Laſt ſeiner druͤckenden Schulden; unbarm⸗
herzige Glaͤubiger quaͤlten ihn oft bis zur Verzweif⸗
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