Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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feld, der laͤngſt auf eine paſſende Gelegenheit ge⸗ wartet zu haben ſchien, Klotilden allein zu ſpre⸗ chen, ſchon ſeine Bitte vom gepreßten Herzen hatte, dieſe kleine Felſenwelt als die ihrige anzu⸗ ſehen, ihn in ſeiner Einſamkeit hier nicht zu ver⸗ laſſen und ihm ſeinen Aufenthalt hier durch ihre Anweſenheit zu verſchoͤnern.

Klotilde, die ſich bei dieſem, mit recht wohl⸗ gefaͤlliger Befangenheit vorgebrachten Antrage, auf einmal uͤber die Angſt ihrer Zukunft, wenig⸗ ſtens fuͤr das Erſte, weggehoben ſah, nickte zu allem dem recht herzlich bejahend, verſicherte, daß der Schreckengrund ihr vom Anfange an ge⸗ fallen, daß ſie die ganze Gegend unbeſchreiblich anheimele, und daß gerade dieſe Einſamkeit, dieſes Fernſeyn vom herzloſen Getuͤmmel der Welt, ihrem Gemuͤthe, ihrer Stimmung zu⸗ ſage, nur weiß ich nicht— fuhr ſie bedenklicher fort, und ſchlug das himmelklare blaue Auge be⸗ ſcheiden zur Erde: nur weiß ich nicht ob Ihrer Frau Gemahlin—

Wie denn Frau Gemahlin, erwiederte Rau⸗ henfeld laut auflachend: eben das, das ſollen Sie ja ſeyn, meine Klotilde!— Schlagen Sie ein, auf gut Waidmannsgluͤck.