66 auch einen ſchoͤnen Thaler Geld. Finden wir fe aber mit der Zeit eine gute Gelegenheit, ihr die au Schippe zu geben— fort mit ihr. F So war denn der Stab uͤber die arme Klo⸗ ge tilde gebrochen, und ſo mag durch die Schuld des de leichtſinnigen Vaters manches Kind des Lebens⸗ de gluͤckes hienieden auf ewig verluſtig gehen. te Schon den folgenden Morgen ließ Fluͤmer ih gegen Klotilden geſpraͤchweiſe fallen, daß es ſei⸗ ih ner Frau oft recht beſchwerlich zu werden anfan⸗ m ge, tagtaͤglich in der lieben Apotheke ab und zu zu gehen. Auf den Jeremias ſey kein Verlaß, vi ’ und er ſelbſt koͤnne, wegen ſeiner anderen Geſchaͤf⸗ ch te(fruͤh im Weinhauſe, Abends beim Solo) di A auch nicht immer auf dem Platze ſeyn, er muͤſſe A jetzt ſich nach einer Perſon umſehen, die ſeiner in guten Frau die Laſt ein wenig erleichtere. d A Klotilde ließ ihn nicht ausreden; mit der zi freundlichen Herzlichkeit, die in dieſem ſchoͤnen le 1 jugendlichen Gemuͤthe lebte, erklaͤrte die Zartfuͤh⸗ te lende, daß ſie da doch wohl die erſte ſey, welcher h die Pflicht obliege, der Tante das Leben ſo an⸗ d genehm als moͤglich zu machen, und daß es ihr b wohlthue, dem Onkel fuͤr die vielen Beweiſe von ch Wohlwollen, mit denen er ſie waͤhrnd ihres Au⸗
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