Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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einigen Schuldnern des verehrten Schwagers, ihre eben jetzt faͤlligen Wechſel zu praͤſentiren.

Vier⸗ und fuͤnfmal ſprach er bei dem und jenem vor; kein Menſch war zu Hauſe; zwei und drei Stunden ſaß er bei dem und jenem im Bedientenſtuͤbchen; der erwartete Herr vom Hauſe kam immer nicht.

Endlich, nach achttaͤgigem Laufen, und zehn⸗ maligem Wiederkommen, gelang es ihm, bei einem der Schuldner, bei dem Geheimen Rath von Schlauenheim, vorgelaſſen zu werden. Der humane Mann ließ Fluͤmer gar nicht zum Worte kommen. Ich weiß, was Sie wollen, ſagte er, ihm zum Empfange die Hand freund⸗ lich reichend. Unſer lieber, guter, ſeliger Kam⸗ merrath,— wir haben beide an ihm unerſetzlich verloren. Setzen Sie ſich— Johann, eine Flaſche Liebfrauenmilch, Achtundvierziger— hat mir oft von Ihnen erzaͤhlt. Liebes und Gutes. Freut mich, endlich Ihre werthe Bekanntſchaft perſoͤnlich zu machen, mein lieber, lieber Herr Fluͤmer!— Hielt viel Stuͤcke auf Sie, der ſelige Mann; Gott, noch entſinne ich mich, als ob es erſt heute geweſen waͤre, kam der gute Kam⸗ merrath einen Abend, legt mir da, auf das 4