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jeden ſilbernen Kaffeeloͤffel des Schwager Kam⸗ merraths aufzuzaͤhlen wußte, dem weiteren Ge⸗ rede uͤber dieß Kapitel abſichtlich ausgewichen. Gerade dieß galt dem ſchlauen Sextus als ein untruͤgliches Zeichen, das Tildchen zu der ſel⸗ tenen Gattung der Goldfiſchchen gehoͤre; denn waͤre des Vaters Hinterlaſſenſchaft der Vermu⸗ thung nicht entſprechend ausgefallen, und Klo⸗ tilte darum unter die Kirchenmaͤuschen zu ſetzen geweſen, ſo haͤtte Herr Fluͤmer, wie ihn der Sextus zu kennen glaubte, mit dem Vermoͤgen des Maͤdchens, um dieſes je eher je lieber unter die Leute zu bringen, erſt recht geprahlt. Ein Hauptbeweis fuͤr Klotildens Wohlhabenheit lag ihm aber darin, daß Fluͤmers das Maͤdchen hiel⸗ ten, wie eine kleine Prinzeſſinn; dieß that den ganzen lieben langen Tag ſo viel wie nichts, klim⸗ perte ein Stuͤndchen auf dem Klavier, ein hal⸗ bes auf der Guitarre; naͤhte und ſtickte ein bis⸗ chen, taͤndelte mit den Kindern und mit dem Kaͤtzchen, nahm und gab Beſuche und fuͤhrte das neidenswertheſte Leben. Wie haͤtte Herr Fluͤmer, ſo weit er deſſen Knickerei kannte, des Maͤdchens Kunſtfertigkeiten nicht fuͤr ſein Haus benußt, wie hart und karg es behandelt, wenn dieß in


