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von den Geſpielinnen ihrer Jugenb nehmen, ohne ihnen ein freundliches Wort ſagen zu koͤnnen, war ſie in die dunkle Nacht hinausgefahren, und der kalte, ſchwarze Himmel grauſ'te ſie ſeltſam an. Kein Stern blinkte am ganzen Himmel. Dichter Nebel lag auf der erſtarrten Erde, und der Wind brauſ'te hohl in den Wipfeln des duͤſtern Nadelholzes. Gibt es Wahrzeichen, ſo waren dieſe wahrlich nicht geeignet, um das arme Mäd⸗ chen auf ſeinem neuen Lebenswege zu ermuthigen. Vom zaͤrtlichen Vater auf den Haͤnden getragen, der Liebling ihrer Jugendfreundinnen, rein und ſchuldlos, froͤhlich und leicht war ſie durch ſechs⸗ zehn Sommer geflattert, und wußte von keinem Kummer und keiner Sorge. Jetzt auf einmal verſank ſie in die druͤckendſte Aenaſtlichkeit; ſie duͤnkte ſich von der ganzen Welt verlaſſen, und zagte dem Geſchick, dem ſie verfallen war, mit geheimen Schauder entgegen. Sie irrte ſich. Wenn auch der erſte Empfang der Tante nicht ganz ſo war, wie das verwaiſ'te Kind⸗ von der muͤtterlichen Freundinn ihn gewuͤnſcht haͤtte; ſo ſah Klotilde doch ſchon in den erſten Stunden nach ihrer Ankunft, daß ſie ſich die Sache viel ſchlimmer vorgeſtellt hatte.
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