Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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zuſammen; in einer halben Stunde muͤſſen wir im Wagen ſitzen. Nimm nur das Noͤthigſte mit⸗ das Uibrige kann Dir nachgeſendet werden. Klotilde fuͤgte ſich ſtill. Sie ſah in die duͤ⸗ ſtere Zukunft mit banger Ahnungz ſie fuͤhlte, wie roh und unleidlich der Oheim war; ſie kannte die Tante als eine grillige, eitle, verbildete, uner⸗ traͤgliche Frau; aber ſie hatte ja keine Wahl. Beide waren ihre naͤchſten Verwandten; ſie muß⸗ te ſich fuͤgen, und um den Onkel, der ihr gera⸗ dezu vorwarf, daß ſie eigentlich an Sabinchens Giftmorde, wenn er zur Ausfuͤhrung gekommen, Schuld geweſen wäͤre, nur zu beſchwichtigen und wieder gut zu machen, beeilte ſie die Abreiſe nach Kraͤften, und fuhr dieſen Abend noch mit ihm ab⸗ Onkel Fluͤmer hatte, auf daß nichts um⸗ komme, noch in den letzten Augenblicken vor der Abreiſe, alle Reſte des Leichenweins moͤglichſt zu gewaͤltigen geſucht, und ſchnarchte jetzt in dem Winkel des Wagens, daß man faſt haͤtte meinen ſollen, er habe ſich in ein Plumpenrohr mit deſo⸗ latem Ventile verwandelt. Klotilde hingegen huͤllte ſich froͤſtelnd in die Tiefe ihres weichen Pelzes; Herz und Kniee zitterten ihr heimlich, und Stirn und Auge gluͤheten wie Feuer. Ohne Abſchied