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zu ſchicken, und daß dieß auch fuͤr eine Ehren⸗ bezeigung gelte. Der kleinſtaͤdtiſche Apotheker nannte dieß, vielleicht nicht mit Unrecht, eine Narrenpoſſe; meinte, der ſelige Schwager haͤtte den Herren wohl oft genug zu eſſen und zu trinken gegeben, daß ſie dafuͤr wohl nun in Per⸗ ſon ihn haͤtten zu Bette bringen koͤnnen, und lobte ſein Finſterberge, wo niemand ſeinen Knecht zur Leiche ſchicke, ſondern entweder gar nicht, oder in eigener Perſon komme; doch er gewahrte jetzt die Schaaren von Leichentraͤgern, deren jeder mit einer Citrone in der Hand paradirte, und ſendete Jeremischen, den aus ſeiner Apotheke zum ſchwarzen Mohren mitgebrachten Burſchen, heimlich hinab, um mit ihnen die Ablieferung der goldgelben Suͤdfruͤchte, nach der Ruͤckkunft vom Kirchhofe, fuͤr ein Billiges zu behandeln, denn er gedachte, mit dieſen die Honoratioren ſeiner Heimath zu erquicken, die des Abends gewoͤhnlich bei ihm einzuſprechen pflegten, um ihre politi⸗ ſchen Geſpraͤche durch ein Glas Punſch zu be⸗ feuern. Allein Mohren⸗Jeremischen kam un⸗ verrichteter Sache zuruͤck; denn die lang beflorten Trauer⸗Figuranten entgegneten einmuͤthiglich, daß der Italiener Prelloni, ſeit undenklichen Zei⸗


