Teil eines Werkes 
8. Th. (1821)
Entstehung
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231 hatten. Sie haben mit dieſem Golde das Le⸗ ben zweier dankbaren Menſchen Jahre lang gefriſtet, die taͤglich Sie geſegnet, taͤglich fuͤr Sie gebetet haben. Sie ſetzten mich in den Stand, meiner heilig geliebten Mutter, bis zur letzten Stunde ihres truͤben Lebens, manche Er⸗ quickung zu reichen, ihr Arzt und Heilmittel zukommen zu laſſen, und, nach ihrem Hinuͤber⸗ ſcheiden, die Zeit, bis mich meine Großaͤltern aufnahmen, ſorgenfrei und anſtaͤndig zu leben⸗ Meine Mutter iſt jetzt bei Gott. Iſt es Ihnen bis hieher wohlgegangen, ſo laſſen Sie mir den gluͤcklichen Wahn, daß dieſes Wohl⸗ ergehen eine Folge meines andaͤchtigen Gebets fuͤr Sie iſt.

Mein lieber Dresdner Anzeiger ſchmeichelt mir vor, daß Sie unſer Wiederſehen gewuͤnſcht haben. Laſſen Sie es mich mit der Offenheit, die ich Ihnen ſchuldig bin, mein edler Freund in der Noth, laſſen Sie es mich geſtehen, daß auch

ich wuͤnſche, Sie zu ſehen und zu ſprechen; und