Leopoldine, die ihren Werth, ihre Tugenden und ihre Reize immer mehr und mehr entfal⸗ tet, hat mich zum gluͤcklichſten Menſchen ge⸗ macht, und Papchen iſt viel luſtiger als je, denn er hat an den Kindern ein Paar umgaͤng⸗ liche Freunde gewonnen, die ihm mit allerlei Kurzweil die Zeit vertreiben. Das Schimpfen hat er darum auch faſt ganz verlernt; deſto oͤfterer ſagt er:„gut, gut.“ Der Himmel gebe, daß er mit dieſen Worten das Echo der verehrten Leſer ſey, wenn dieſe das Buch aus der Hand legen!
Vor wenigen Tagen fruͤhſtuͤckte ich beim Grafen und ſeiner wunderlieblichen Leopoldine in der Reſidenz. Wir hatten unter andern auch koͤſtlichen Schinken; ich hielt ihn fuͤr Weſtphaͤlinger oder Bayonner, und ſang ihm, ein recht leckeres Scheibchen, mit Pfeffer ge⸗


