Teil eines Werkes 
7. Th. (1821)
Entstehung
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156 ſie es nicht hoͤrte. Wir ſtanden jetzt auf dem hoͤchſten Punkte im Park, einem ziemlichen Huͤ⸗ gel, von dem aus man einen großen Theil des ganzen Beſitzthums uͤberſehen konnte. Die reiche, freundliche Gegend lag in der ſchoͤnſten Morgenbeleuchtung zu unſeren Fuͤßen; uͤberall der Segen des Herrn auf Wald und Flur, und ringsum Alles bluͤhend und kraͤftig und froͤhlich und wohlgemacht von Gott und den Menſchen. 0 Das war ſo ein recht ausgeſuchter Punkt, um einem geliebten Maͤdchen zu ſagen, nimm mein Herz und theile das Erbe meiner Vaͤter. Leopoldine ſtaunte mit tief gefuͤhltem Ent⸗ zuͤcken in die himmliſche Ausſicht, hob nach ei⸗ ner langen Weile beide Haͤnde gefaltet vor die Bruſt, als wolle ſie beten und ſagte vor ſich hin: Mein Gott, wie ſchoͤn iſt Deine Welt! Sie geſtand, die hieſige Gegend ſo anziehend ſich nicht gedacht zu haben, und ſchmollte mit dem Vater, daß dieler uͤbermorgen ſchon wieder von

hier fort wolle.Du kannſt immer hier