Teil eines Werkes 
7. Th. (1821)
Entstehung
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63 Ding gar nicht mehr lachte, ſondern recht ernſt⸗ haft und in mich gekehrt war.

Hundert und aber hundert Maͤdchen hatte ich geſehen, aber an das Heirathen hatte ich noch mit keiner Sylbe ernſtlich gedacht. Zehn und zwanzig Partieen waten mir vorgeſchlagen worden; aber eben, weil man ſo planmaͤßig da⸗ bei zu Werke gegangen war, hatte ich ſolchen berechneten Heirathentwuͤrfen nie einigen Ge⸗ ſchmack abgewinnen koͤnnen. Ein reines Herz voll treuer Liebe— ſo hatte Juſtine geſprochen — ein reines Herz voll treuer Liebe ſollte mir das Leben mit neuen, und wahrhaftig mit un⸗ verwelklichen Reizen ſchmuͤcken!

Ich ging die ganze Maͤdchenreihe meiner Bekanntſchaft durch.— Eine koͤſtliche Gallerie! In allen Laͤndern, an allen Hoͤfen, kannte ich bildſchoͤne Kinder dutzendweiſe. Aber die Dutzend⸗ ſchoͤnen ſind wie die Dutzenduhren; nur ein gluͤck⸗ licher Zufall iſt es, wenn die Wahl auf eine gute

faͤlt.— Ja, ſie hatte Recht; ich konnte mit