Teil eines Werkes 
7. Th. (1821)
Entstehung
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6² Pauſe, etwas gemeſſener fort:„haͤtte der Graf ein Maͤdchen, mit dem er ſeine Gluͤcksguͤter theilen, und dafuͤr von dieſem einen Schatz, der alle ſeine Reichthuͤmer tauſendmal uͤberwiegt, ein reines Herz voll treuer Liebe eintauſchen koͤnn⸗ te, ich ſtehe dafuͤr, das Leben ſollte ihm mit neuem, und wahrhaftig mit unverwelklichem Reize geſchmuͤckt erſcheinen.“

„Larifari,“ hob Frau Reinert an, ſchuͤt⸗ telte den Abgang des jungen Sallats, den ſie waͤhrend des Zweiſprachs geleſen, von der Schuͤrze und hob die Sitzung auf, denn ſie mußte, wie ſie ſagte, morgen um drei Uhr wieder auf dem Platze ſeyn.

Beide gingen zur Ruhe; ich aber lag wohl eine Stunde noch im Fenſter, und ſah in den klaren Mond und in die ſtille Nacht, und wie⸗ derholte mir jedes Wort, das Juſtine geſpro⸗ chen, und zerſetzte mir den Sinn ihrer einfachen Rede ſo lange, daß ich uͤber das ſiebzehnjaͤhrige