47 die Bruſt des vaͤterlichen Freundes, und bat, ihn von nun an als Sohn auf⸗ und anzuneh⸗ men, worauf dieſer ihm ſeine Pauline mit eini⸗ gen kraͤftigen Worten frommer Weihe zur treuen Lebensgefaͤhrtin in die Arme fuͤhrte.
„Ich habe Dich gepruͤft, mein Sohn,“ ſprach der Alte:„und ich kann mit meinem Gewiſſen vor meinem verewigten Freunde, vor Paulinens Vater, beſtehen, wenn ich die Hand ſeines Kindes in die Deine lege. Du biſt ein fleißiger, anſpruchloſer, dem Egoismus und der Prahlſucht der heutigen Zeit fremd gebliebener Mann; Du ſtammſt von rechtlichen Eltern ab, biſt unbeſcholtenen Rufes, traͤgſt ein reines Herz in Deiner Bruſt, biſt geſund an Seele und Leib, vermagſt Dich und deine Gattin, deinem Stan⸗ de gemaͤß, zu ernaͤhren, und wirſt von Paulinen mit keuſcher, treuer Liebe umfangen. So ſollte der Mann ſeyn, den der Verklaͤrte ſeinem einzigen Kinde wuͤnſchte; einem ſolchen, und keinem andern, ſollte ich Paulinen zum Gatten


