Teil eines Werkes 
7. Th. (1821)
Entstehung
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41 dem Roſenmunde des gottergebenen Kindes— Alles dieß bewegte den eiſernen, ſtolzen Mann ſo ſonderbar, daß er auf den Arzt kaum hoͤrte, ſondern nur nach ſeinem Sohne und nach dem Wagen verlangte, um bald zu Hauſe zu ſeyn.

Julius kam außer Athem.

Der Vater bat den Arzt, abzutreten. Er zog des Sohnes Hand an ſein weich gewordenes Herz und ſprach freundlich zu ihm:„Hole mir Paulinen, ſie iſt meine Tochter.“

Julius traute ſeinen Sinnen kaum; er um⸗ ſchlang mit wilder Haſt den Vater und druͤckte ihn an ſeine Bruſt, daß den alten Mann die Freude des Gluͤcklichen bald um das Leben ge⸗ bracht haͤtte; dann ſtuͤrzte er fort und brachte das in lieblicher Verwirrung ergluͤhende Mäͤdchen. Beide ſanken zu des Vaters Fuͤßen nieder, und er ſprach mit tiefer Ruͤhrung ſeinen Segen uͤber ſie. 1

„Nennt es Zufall oder Fuͤgung,“ ſagte er, im kalten Herzen einmal endlich froh durch⸗