Teil eines Werkes 
7. Th. (1821)
Entstehung
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gelegener Stunde,“ ſprach Heimlich hoͤhniſch

heute, heute war ja Alles ſein.— Julius ſchwamm im Meere unermeßlichen Entzuͤckens,

die himmelreinen Alpen der ſuͤßen Unſchuld la⸗

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gen dicht vor ihm, und in Paulinens ſeelenvol⸗

lem Auge ging hoch und hell der Liebe Leucht⸗ thurmfeuer auf. Da trat ein Schatten an die Wand des mondbeſchienenen Gemachs. Beide flogen hocherſchrocken auf, der Schatten aber prach mit Heimlich's, des Kanzliſten Stimme: „Verzeihung, wenn ich ſtoͤre, ich ſuchte blos des „Herrn Pupillenraths wertheſte Perſon.“

„Halb zehn Uhr noch Geſchaͤfte?“ fragte Julius, ſcharf, wie ein ſchneidend Schwert, denn uͤbertrieben angenehm ſchien ihm die Ueber⸗ raſchung nicht zu ſeyn.

„Mit Permiſſion,“ entgegnete der tief De⸗ vote:„es iſt bereits halb eilf.“

Soſ fliegt die Zeit, wenn ſie durch das Ge⸗ biet der Liebe rauſcht.

„Ich komme wohl ein andermal zu mehr