Teil eines Werkes 
7. Th. (1821)
Entstehung
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An dem Naͤdchen ſelbſt? entgegnete die Conſiſtorial⸗Schlange:kennen Sie denn die Jungfer Zimp nicht?

Ich habe das Maͤdchen nie geſehen, er⸗ wiederte die Praͤſidentin und ſchlug die Augen nieder, denn die Conſiſtorial⸗Raͤthin lachte laut auf und ſagte:Nun, Sie ſind eine allerliebſte Schwiegermutter; die ganze Stadt traͤgt ſich mit dem Geruͤchte, daß ſie Ihrem Julius den Kopf verruͤckt, und daß ſie es darauf abgeſehen habe, platterdings Ihre Schwiegertochter zu wer⸗ den, und Sie kennen das ſaubre Fruͤchtchen nicht einmal! Ich ſtehe Ihnen dafuͤr, beide lie⸗ gen in dieſem Augenblicke einander in den Ar⸗ men und ſchwoͤren ſich zum Abſchiede unter tau⸗ ſend ſyrupſuͤßen Thraͤnen ewige Liebe und Treue. Liebſte Praͤſidentin, Sie ſind eine himmliſche Frau; auf Ihren Thees bin ich am liebſten in der ganzen Stadt, und Ihr Haus iſt ein's der erſten in der Reſidenz, aber Ihr Mutterrecht nehmen Sie es mir nicht uͤbel, ich rede uͤber