8 ſich die großen Roſinen aus dem Kopfe ziehen zu laſſen!“
„Was iſt denn an dem Maͤdchen ſelbſt?“ fragte die Praͤſidentin mit zagender Aengſtlich⸗ keit, denn es bangte ihr vor der Antwort. Sie
hatte erſt ſeit Kurzem durch die dritte Hand von
ihres Sohnes Neigung zu Paulinen gehoͤrt. Die Strenge ihres Mannes, der nichts auf dem geraden, offenen Wege abmachte, ſondern deſſen Lieblingsweiſe es war, alles heimlich zu ſpinnen und alles ſuperfein einzufaͤdeln, war ſo eiſern, daß ſie ſich nie erlaubte, mit Julius, ihrem einzigen Sohne, uͤber ſein Verhaͤltniß zu dieſem Maͤdchen zu ſprechen. Der Praͤſident hatte zu ihr geſagt:„ich weiß, wie er zum Maͤdchen ſteht; laß mich nur machen, ganz allein machen; miſche Dich nicht in Dinge, die Du nicht uͤberſiehſt, die Du nicht zu zuͤgeln ver⸗ ſtehſt; er geht an meiner unſichtbaren Leine; wenn es Zeit iſt, haue ich den Knoten entzwei, wie Alexander den Gordiſchen!“


