geſchmackvoll, ſo einladend eingerichtet, daß ich gar nicht wieder heraus wollte. Nein, hier paßte die dicke, unertraͤgliche Seeleſte nicht her. Ich haͤtte jetzt viel darum gegeben, die widrige Per⸗ ſon nie geſehen zu haben; was haͤtte ich mir fuͤr eine reizende Vorſtellung von der intereſſanten Beſitzerin dieſes Zimmers machen muͤſſen; wie angenehm haͤtte ich mich taͤuſchen koͤnnen! Fluͤ⸗ gel, Guitarre, Stickrahmen, Palette und meh⸗ rere, in einer kleinen Hausbibliothek aufgeſtell⸗ te Buͤcher waren Zeichen von der Zeiteintheilung eines geiſtreichen Maͤdchens auf dem Lande. Zwei ſehr ſchoͤne Zeichnungen nach Claude le Lorrain und Philipp Hackert, in Gouache⸗Ma⸗ nier, verriethen eine Meiſterhand, und die duf⸗ tenden Blumen im Fenſter, die der alte Jaͤger eben begoſſen zu haben behauptete, ſchienen die Beſitzerin an die Natur zu mahnen, wenn ſie ſich der Kunſt zu ſehr hingab.
Zwiſchen den erwaͤhnten Zeichnungen hing


