Teil eines Werkes 
6. Th. (1820)
Entstehung
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ab, weil der Menſch 2 Unzen an ſeinem Ge⸗ wichte verliere, wenn er, binnen einer Stunde, 14 Unzen warmen Thee trinke. Ob dieß nun gleich eine, von allen großen Anthropologen an⸗ erkannte Wahrheit iſt, ſo lachten doch ſaͤmmt⸗ liche Damen, und nannten dieß, wiewohl auch nur ſcherzweiſe, eine gelehrte Pedanterie, wofuͤr ich mich, den Oberleib in einem Winkel von 20 Graden vorbeugend, mit Laͤcheln gehor⸗ ſamſt bedankte. Doͤschen ſetzte aber grauſamlich bitter hinzu:Herr Kilian darf keinen Thee bekommen, keinen Tropfen Waſſer muß er von einem ehrlichen deutſchen Maͤdchen erhalten. Waͤhrend alle unſere Freunde und Bruͤder drauſ⸗ ſen hungern und durſten, frieren und bluten, will er ſich hier in Maͤdchen⸗ und Frauenkreiſe ſetzen, und Pfäͤnder mit uns ſpielen. Es iſt abſcheulich, und ich begreife nicht, wie in der jetzigen Zeit ein junger, geſunder Mann leben kann, ohne Ehre und ohne Gefuͤhl fuͤr Freiheit und Recht.

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