Teil eines Werkes 
6. Th. (1820)
Entstehung
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17 zu ſpaͤt. Auf dem Rathskeller brennt kein Licht mehr! Das kommt alles von dem verfluchten Thee, haͤtte ich die hoͤlliſche Chineſenbuͤchſe doch mit keinem Auge geſehen, doch ich will der Ge⸗ ſchichte nicht vorgreifen. Alles huͤbſch hinter einander.

Als ich in die Geſellſchaft trat, ſpiegelte ſich im Kriſtallwaſſer meines Augapfels, ihr Bild; ſie ſaß mir grade gegenuͤber, und arbeitete wie⸗ der an der Perlen⸗Strickerei! alſo nicht fuͤr Mosje Ludwig, ſonſt haͤtte ſie es ihm wohl mit⸗ gegeben! Ich brachte meinen: guten Abend! an, und in das Gewinde meiner Euſtachiſchen Roͤhre, lispelte aus der Tiefe ihres Zaͤpfleins, ein zierliches:Ei ſieh da, Herr Kilian! me⸗ lodiſch heruͤber, ſo daß mir der liebliche Harfen⸗ ton ihrer Floͤtenſtimme quer durch das Herzfell drang, bis zum Gekroͤſe,

Die Frau Ober⸗Kaplanin gab ſodann ih⸗ rer Tochter Klementine auf, mir Thee einzu⸗ ſchenken; ich lehnte aber ſcherzend dergleichen

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