Teil eines Werkes 
4. Th. (1819)
Entstehung
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In dieſer muthete ein junger Fremder aus weiter Ferne, eine Fundgrube von ſechzig Lachtern in's Gevierte, entbloͤßte zum Erſten den Gang, und warf Kuͤbel und Seil ein. Ich weinte, denn meine ſchoͤnen Blumen gab ich verloren und ſah ſchon im Geiſte thurm⸗ hohe Halden auf mein Feld geſtuͤrzt; doch trat der Fremde zu mir, rroͤſtete mich, und verſicherte, daß mir fuͤrder kein Leid ge⸗ ſchehen ſolle; und als das aufgenommene Lehn beſtaͤtiget war, ſagte er mir den zu Bergrecht gewoͤhnlichen Erbkux an, und ließ ihn im Gegenbuche gewaͤhren; die Ausbeute aber trug die Summe, die hier ſteht, und rings um die Halden bluͤhten die Blumen viel herrlicher, als vordem, und der Fremde nahm mich bei der Hand, fuͤhrte mich in das Zechenhaus, wo die Bergleute verſam⸗ melt waren, und ſprach:Gluck auf, alle mit einander, Bergmeiſter, Geſchworne, Stei⸗ ger und Schlegelgeſellen, wie ihr hier alle verſammelt ſeid; mit Gunſt bin ich aufge⸗

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